Leichtbauweise durch Einsparung von Gewicht - Kosten - Arbeitszeit. Warum, frage ich mich oft, gehen Modellbauer und Hersteller von Baukästen nicht von der alten, überholten Methode ab, Rippenflächen oder Schaumstoffflächen zu bauen wie in der Steinzeit. Mühevoll werden alle Rippen berechnet, gezeichnet, ausgeschnitten oder gestanzt, um dann völlig unverständlicherweise ein Stück der Nase und das hintere Ende abzuschneiden. Mit viel Aufwand wird dann später wieder eine Nasenleiste und Endleiste angeklebt, um mit noch mehr Aufwand diese dann wieder in die richtige Profiltreue zu verschleifen. Meistens ist dieses ohne Anfertigung einer 1OO%igen genauen Schablone gar nicht mehr möglich !! Daß es auch anders geht, sogar schneller - besser - billiger - leichter - mit der gleichen baulichen Festigkeit, möchte ich nachfolgend erläutern. Keine Sorge, die Stabilität ist groß, die Flächen halten jeder Beanspruchung stand, außer einem Frontalaufprall - dann geht allerdings auch jede andere Fläche mit Nasenleiste in Stücken. Alle! meine Modelle, auch die großen, Mehrmotorigen sind ohne Nasen.- und Endleisten gebaut. Immer den Grundsatz beachten: Luft ist leicht - also wird die Luft mit Balsaholz umbaut, und alles Überflüssige herausgearbeitet. Praktisch könnten Spanten und Rippen nach der Beplankung wieder entfernt werden - sie dienen nur der Formgebung. Ein gutgebauter Hohlkörper trägt sich von alleine. Je leichter ein Modell, desto hervorragender werden die Flugeigenschaften, besonders in kritischen Situationen. |